Freikarten
Von Anfang an haben wir zugelassen, dass Aussteller an
ihre Kunden Freikarten verteilen können. In einem gewissen Rahmen
natürlich. Das hat sehr lange sehr gut funktioniert und kam gut an.
Warum auch immer - das ist inzwischen anders. Kleine Kostproben zum Schmunzeln...
Um der einfacheren Handhabung haben wir ausgemacht, eine
Visitenkarte des Ausstellers mit einem entsprechenden Vermerk "Kunsthandwerkermarkt
am ...." akzeptieren wir als Eintrittskarte. Das hat, wie gesagt,
lange Zeit super funktioniert. Gute Kunden wurden von ihren Ausstellern
eingeladen; die Kosten dafür haben wir gerne übernommen, schließlich
sind wir am Umsatz unserer Aussteller auch interessiert.
Nun werden uns am Eingang Visitenkarten von Ausstellern vorgelegt, die
gar nicht auf dem Markt ausstellen! Zum Teil von Ausstellern, die seit
Jahren im Ausland leben (wir wissen leider zu viel!!!) und längst
keine Märkte mehr beschicken. Und dann schauen uns die "Besucher"
mit großen Augen an und erklären voller Überzeugung, die
hätten sie aber erst jetzt zugeschickt bekommen. Schon lustig.
Nun haben wir diese Modalitäten zwangsläufig
geändert. Persönliches Anschreiben mit allen Daten und in begrenzter Anzahl. Damit kommen
wir auch wieder bestens zu Recht. Manch eine persönliche Einladung
gilt für zwei Personen...und nun kommt das Beste: Da kommt doch tatsächlich
eine Besucherin alleine zum Kunsthandwerkermarkt und fragt an der Kasse
nach, sie habe doch eine Einladung für zwei Personen, ob sie dafür
die 3 € Eintrittsgeld zurückbekäme?!!
So spielt das Leben. Gib mir etwas und ich nehme alles...oder noch viel mehr? Auf jeden Fall haben wir uns köstlich amüsiert. 
Mai 2006



